Verband

Die Geschichte der Pferdezucht in Mecklenburg- Vorpommern reicht bis in das frühe 14. Jahrhundert zurück. Als großer Förderer der Zucht galt Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg-Schwerin. Er kaufte Mitte des 16. Jahrhunderts europaweit Pferde und stellte sie in Gestüten der bäuerlichen Zucht zur Verfügung. So wurde ein leistungsfähiges Reit- und Wagenpferd gezüchtet, was über die Landesgrenzen hinaus begehrt war.

Eine bedeutende Ära begann mit der Gründung des Landgestüts Redefin unter Herzog Friedrich Franz I. Gezüchtet wurde ein bodenständiges, leistungsfähiges Warmblutpferd mit bestem Charakter.

Die Kreuzungszucht mit Kaltbluthengsten und der darauf übermäßige Einsatz von Vollbluthengsten minderer Qualität brachte der Pferdezucht in Mecklenburg Mitte des 19. Jahrhunderts herbe Rückschläge, die durch das Einsetzen hannoverscher Gene wieder kompensiert wurden.

Nach der politischen Wende öffnete sich die mecklenburgische Pferdezucht der Zufuhr neuer Gene aus den westlichen Hochzuchtgebieten. Neben den bereits früh eingesetzten hannoverschen Vererbern, nahmen nun auch oldenburgische, westfälische, holsteinische und französische Hengste Einfluss auf die Zucht. Parallel zum Landgestüt in Redefin entwickelte sich auch die Privathengsthaltung im Land. Der PZVMV wurde gegründet.

Die Verbandsstruktur des PZVMV wird auf dieser Seite dargestellt. Neben der Vorstellung des Teams aus der Geschäftsstelle sowie des Präsidiums und des Vorstandes, erfahren Sie mehr über die Jungzüchterarbeit und die Zuchtrichter des Verbandes. So wissen Sie, mit wem Sie bei Fragen telefonieren bzw. auf welche Gesichter Sie auf den Veranstaltungen des Verbandes treffen!

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